Regenkonzert

Es schüttet. Bindfadenregen. Blasen auf den Pfützen. Klack klack. Die Tropfen prasseln auf das Gerüst und tropfen von den Stangen. Klack klack klack auf Metall. Überall. Das Essemble von „Home Sweet Home“ probt auf der Tribüne unter dem kleinen Dach. Der einzige Ort, der im Junipark noch trocken ist. Klack klack klack. Durch den lauten Regen kann ich sie kaum hören. Ich stehe unter meinem Schirm und höre den Regentropfen zu. Wenn der Regen auf den Tanzteppich trifft, klingt er ganz dumpf. Plop, plop, plop. Dazwischen ein klack auf Metall, klack, plop, klack, plop. Ein Regenkonzert.
„Na, schönes Wetter, was?“ ruft mir der Wachmann zu. „Bitte?“, frage ich. „Niemand lacht hier“, sagt er und geht die Treppe zum Turm hoch. Ja, das Lachen ist heute Einigen vergangen. Die Präsentation von „Wohnen jetzt“ musste wegen des Wetters abgesagt werden. Die Schauspieler von „Home Sweet home“ hoffen noch, dass das Wetter besser wird und sie spielen dürfen.

Während wir warten, frisst sich der Regen weiter durch den Junipark, macht manch Neu-Entstandendes wieder kaputt. Mein Namensschild am selbstgehäkelten Band ist verwaschen, die Banner sind durchnässt. Aber ein paar Zuschauer finden den Weg in das Gerüst. Es ist 18 Uhr, „Home Sweet Home“ soll beginnen. Ich setze mich auf einen der wenigen trockenen Plätze auf der Tribüne. Anne Paffenholz, künstlerische Leitung, bittet um 15 Minuten Geduld bis „Home Sweet Home“ beginnt, um den Regenschauer abzuwarten. Und tatsächlich, der Regen wird schwächer und hört schließlich auf. Das Team des Essembles fängt an, den Tanzteppich vom Wasser zu befreien. Zwei Jungs aus dem Publikum helfen mit. Mit Schrubbern wischen sie das Wasser an die Seite, manchmal aber auch erst auf ihre eigenen Schuhe. „Schön, die beiden machen das richtig mit Inbrunnst, schwupp, schwupp!“, sagt eine ältere Zuschauerin hinter mir. Ich lache über diesen Kommentar. Wir sollen weitere Minuten warten, bis der Tanzteppich trocken ist, erklärt Anne Paffenholz. „Daumen drücken, dass wir trocken bleiben.“ Darauf kommt gleich die Antwort aus der Reihe hinter mir: „Das wird schon!“ ruft die Frau. Also schauen wir gespannt zu, wie der Tanzteppich und die Stühle getrocknet werden, weitere Minuten vergehen. Neben dem Junipark lichtet sich der Himmel ein kleines bisschen. „Guck mal! Jetzt wird’s richtig schön! Da ist ein Stück blauer Himmel“ – wieder der Kommentar von hinten. Nach weiteren zehn Minuten ist der Boden trocken, doch der Himmel wird wieder dunkler. „Home Sweet Home“, eine Musik-Theater-Performance von Christel Gbaguidi, beginnt.

Die Fragen des Stückes sind klar: Ist Wohnen ein Menschenrecht? Was bedeutet es, wohnungslos zu sein? Die Schauspieler tragen Gesetze vor, die das Recht auf Wohnraum betonen. Sie erzählen Geschichten über ihre Erfahrungen, die zeigen, dass der gewünschte Wohnraum keine Selbstverständlichkeit ist. „Wir brauchen die Wohnung, wir kriegen die Krise“ ist ein Mantra. „Home Sweet Home“ ist eine Performance über das Suchen und Finden verschiedener Wohn- und Lebensträume. Und den Wunsch, dass all diese Träume in Berlin einen Platz finden, nebeneinander und miteinander. Die Inszenierung ist ein Mix aus Sprachen und Kulturen, eine Mischung, die Berlin ausmacht. Die Laienkünstler und Musiker kommen aus sechs verschiedenen Nationen, wie Burkina Faso, Madagaskar, Italien und Israel, im Stück werden verschiedene Sprachen gesprochen.
Der Trompeter spielt ein langes Solo, etwa tragisch – passend zum wieder einsetzenden Regen, dazu erklingt ein afrikanisches Perkussion-Instrument, welches wie ein großes, hölzernes Xylophon ausshieht. Die Spieler singen mehrstimmig: „Home Sweet Home, Home Sweet Home“. Dabei stehen sie zwischen den Zuschauern, sodass ein Klangtepich entsteht.

Der Regen wird wieder stärker. Trotzdem kleben die Schauspieler nun Zettel mit Namen an die Zuschauer und ins Bühnenbild. „Zeitarbeiter, 27 / Studentin, 22 / Obdachloser, 17 / Susanne, 35“ steht auf ihnen geschrieben. Namen, die für jeden in Berlin stehen könnten, der auf der Suche nach Wohnraum ist.
Es regnet Blasen. Die Frau in der Reihe hinter mir macht sich Sorgen um eine junge Schauspielerin, die nur mit einem Kleid bekleidet auf dem Tanzteppich sitzt. Zu recht. Es ist furchtbar kalt und nass. Mittlerweile schüttet es, doch die Schauspieler wollen weiter spielen. Nach fünf weiteren Minuten im Starkregen bricht Regisseur Gbaguidi ab. Wir Zuschauer stehen auf und klatschen und hören lange nicht auf. Respekt vor der Leistung, noch so lange trotz des Wetters durchzuhalten. Gbaguidi ergreift das Wort. „Danke, ihr seid die besten! Der Regen ist unser Beispiel heute – er kann uns alle treffen. Es gibt viele obdachlose Menschen in Berlin, die dem Wetter ausgetzt sind. Wir wollten zeigen, was es bedeutet, wohnungslos zu sein. Aber nicht um den Preis, wenn man danach ins Krankenhaus muss. Deshalb brechen wir hier ab. Wir haben noch mehr zeigen, aber nicht heute. Danke, dass ihr ausgehalten habt.“ Wir klatschen wieder. Ich hören einen letzten Kommentar der Frau hinter mir: „Wir kommen wieder!“

Home Sweet Home, wieder am 29. Juni um 19.15 Uhr im Junipark.

Katharina

Flieg Junipark, flieg

Mit der Heißklebepistole zieht Luke geduldig einen Kreis auf dem orangefarbenen Plastik. Dann drückt der 14-Jährige eine durchsichtige Plastikhalbkugel auf den Kleber, das sieht aus wie eine kleine, gläserne Kuppel. Zufrieden blickt der Teenager sein Werk an: Die Uhr auf dem Cockpit nimmt Formen an. „Mein Vater und ich kamen auf die Idee, für den Turm ein Cockpit zu bauen“, sagt Luke. Mit seinem jüngeren Bruder bastelte er schon einen Radar, verschiedene Knöpfe und einen beweglichen Joystick auf  Plastiktabletts. Nun ist der Feinschliff dran und Luke baut konzentriert die letzten Teile an.

Beim Bauworkshop „Baulücken aufspüren und professionell nutzen“ am Nachbarschaftstag kann sich jeder kostenlos beteiligen. Luke kam, weil sein Bruder bei einer der Präsentationen mitgewirkt hatte. Am Gerüst stapeln sich Planen, Teppiche, Kunsstoffe und Styropor. Mitgebracht hat all dies Anja Scheffer. Als Regisseurin betreute sie die Präsentation „Weltweit…unterwegs“ von der Nürtigen-Grundschule in Kreuzberg. In der Erabeitung des Stücks arbeiteten Anja Scheffer und ihre Kollegen Daria Kornysheva und DJ B.Side mit vielen Materialien, die die Schüler verarbeiteten. Doch Einiges blieb übrig und das brachten die Künstler zum Bauworkshop mit in den Junipark. „Mit unseren Resten bauen wir uns heute in das Gerüst ein“; sagt Anja Scheffer. Jeder darf das bauen, was er möchte. So entstehen Lampen und kleine, individuelle Kunstwerke.

An der Rückseite der Bühne haben drei Jungs eine Baulücke aufgespürt und sich Kaninchendraht und einen Plane genommen. „Wir bauen hier ein Haus“, sagt Moritz und erklärt mir genau, was er vorhat: „Den Kaninchendraht bauen wir in zwei Schichten übereinander und dann spannen wir als Dach eine Plane drüber. Dann kommen Stühle und Kissen in das Haus.“ Noch ist nur der Rohbau zu sehen, aber der 12-Jährige möchte mindestens noch zwei Stunden weiterbauen.

Um die Ecke ist Luke mit dem Cockpit fertig geworden. Mit seinem Bruder möchte er es jetzt oben am Turm anbauen. „Der Ausblick da oben ist toll“; sagt Luke. Damit er diese Meinung teilen kann, baut der Jugendliche ein Walkie-Talkie an das Cockpit, das Gegenstück wird unten am Gerüst seinen Platz finden. So können die Gäste ab jetzt nach oben zum Turm funken, ach nein, zum Cockpit. Also: Zehn, neun, acht, sieben, sechs, fünf, vier, drei, zwei, eins…flieg Junipark, flieg.

Katharina

Der Beat geht noch

Das beste an den Nachbarschaftstagen im Junipark ist der Geruch vom Kochtstand. Kaum habe ich das Festival-Gelände betreten, riecht es nach gerösteten Kürbiskernen. Ganz eifrig bereiten Veronica und Nadja die Zutaten für das Nachbarschaftsessen am Abend vor. „Wir kochen heute interkulturell mit deutscher Küche und Gerichten vom Mittelmeer“, erzählt Veronika, während die junge Frau die gerösteten Kürbiskerne in der Pfanne umrührt. Panzanella soll es geben – ein Brotsalat mit Tomaten, Zwiebeln, Essig. Das Rezept stammt aus der Toskana. Das Brot liegt schon bereit, auch die Tomaten sind schon eingelegt. All das muss jetzt eine halbe Stunde ziehen, damit es den richtigen Geschmack annimmt. „Das Brot ist eigentlich schon älter, aber perfekt, um es für dieses Gericht zu verwenden. So nutzen wir etwas, was andere Leute schon entsorgt hätten“, sagt Veronica.

Nachhaltigkeit ist Veronica und Nadja wichtig. Beide engagieren sich in NGOs, die sich für nachhaltige Landwirtschaft einsetzen und kochen öfter in einem größeren Rahmen mit nachhaltigen Zutaten. Fast alle Kräuter und Gemüsezutaten stammen aus dem gemeinsamen Garten der beiden. Eine Stunde nördlich von Berlin bauen die beiden Frauen Zwiebeln, Möhren, Kräuter und Brennesseln an. Gestern fuhr Nadja zum Ernten dorthin und brachte drei Kisten frisch Geerntetes und Gepflücktes mit in den Junipark.

Brennesseln aus dem Garten

Mit den Brennesseln möchte Veronika Omelette verfeinern. Viele der Gerichte heute haben eine italienische Note. Veronica stammt aus Italien und hat viele Ideen davon mitgebracht. „In Sizilien treffen drei Kulturen aufeinander, die italinische, die mittelöstliche und die afrikanische. Dieser Mix spiegelt sich auch in der Gastronomie wieder.“ Nadja hat sich dagegen für einen Kräuterquark entschieden. Schade, dass bisher so wenig Helfer da sind. Momentan hilft nur eine junge Frau aus der Nachbarschaft mit.

2014-06-20 15.59.42

Ein paar Meter weiter, hinter der Gerüstkonstruktion, hat die Aktionsgruppe Reederei schon Tische und Stühle für den zweiten politischen Talk aufgestellt. Stadtutopien sind heute das Thema der Gesprächsrunde. Mit den Workshop-teilnehmern möchte Moderatorin Anna Maier am Ende einen Forderungskatalog ausarbeiten. Darum liegen auf jedem der fünf Tische  auch große weiße Blätter und bunte Filzstifte bereit.
Anna Mayer gibt ein Signal: Los geht’s und jeder Teilnehmer kann sich an einem Tisch einfinden. Ich setze mich zu zwei Jungs mit Migrationshintegrund an einen der Tische. Ich habe die beiden schon mal gesehen. Zu Beginn des Juniparks kamen sie bei Präsentationen oft dazu und haben gestört. Beide wohnen in der Boddinstraße, also in direkter Nachbarschaft zum Junipark. Heute hören sie den Initiatoren zu einem Projekt an der Sonnenallee konzentriert zu. Ich bin überrascht. Was würden die beiden Teenager gern an ihrer Nachbarschaft ändern? „Ein Kickerurnier“ ist die erste Antwort. Nein, ein Tischtennistunier. Also mehr Sportangebote. „Alles ist immer nur für Kinder. Für Jugendliche gibt es nichts“, sagt der Jüngere der beiden. Die beiden Initatorinnen des Projekts schreiben alles fleißig auf das weiße Blatt Papier. Dann wollen die Jungs selber ihre Wünsche aufschreiben. T-I-S-C-H-T-E-N-I-S-S – Sie korrigieren sich gegenseitig und malen aus dem zweiten „s“ kurzerhand einen Smiley. „Jeder lebt hier für sich allein. Hier ist keine Gemeinsschaft“ sagt der Ältere.  Auch das wird schnell notiert. Ich freue mich, dass die beiden das Angebot annehmen und mitmachen.

Nach 10 Minuten müssen wir Workshop-Teilnehmer den Tisch wechseln. Ich setze mich zu Jan am Tisch gegenüber. Jan wohnt in einem alten Futter-Silo mit einer Grundflche von 4,2 Quadratmetern. Das Silo ist sechs Meter hoch und Jan hat sich dort drin drei Etagen eingerichtet: Unten einen Keller mit Wassertanks und Heitung, dadrüber eine Wohnebene und ganz oben einen Bereich zum Schlafen. Alles ist rund und weil der Platz für eine Leiter in den Schlafbereich nicht gereicht hat, klettert er an der Innenwand wie an einer Kletterwand nach oben. Ich bin fasziniert. „Wie viel Platz braucht man zum Wohnen?“, fragt Jan. „Und was braucht man überhaupt auf wenig Raum? Worauf kann man verzichten?“ Eine Frage, die mich ins Grübeln bringt. In meinem 20 Quadratmeter WG-Zimmer bin ich stolz auf den Platz und die Freiheit, die mir diese Art zu wohnen bietet. Doch Jan hat überzeugende Argumente bereit. „Ich dachte, ich brauche selber ein Haus. Dieses kann ich überall hin mitnehmen.“ Mobilität, das eigene private Umfeld, das man nach jedem Umzug sich wieder neu aufbauen muss, einfach mitnehmen können. Weg von Mietabhängigkeiten und Hauskrediten. Eine junge Frau neben mir kann sich solches Wohnen gut vorstellen: „Ich würde das gern ausprobieren, aber dann als Wohngemeinschaft.“ Jan nickt. So eine Idee hätte auch schon gehabt. „Eine ganze Stadt aus ehemaligen Futtersilos wäre mein Traum.“ Die zehn Minuten sind um, doch ich bleibe noch sitzen und höre weiter zu.

Zuletzt sitze ich am Tisch einer Initiative, die eine alte Feuerwache in Lichtenberg kaufen wollen. Die Anwohner dort möchten ein Nachbarschaftshaus einrichten mit einer Kindertagesstätte und einem Kiezcafé. Dazu soll es Räume für verschiedene Angebote von Vereinen geben. Das hört sich alles spannend an und klingt nach einer guten Idee. Doch der Weg dahin, dieses Grundstück überhaupt kaufen zu können, ist sehr beschwerlich. Und so lausche ich einer detaillierten Diskussion darüber zu, wie Grundstücke in Berlin vergeben werden, die der Stadt Berlin gar nicht gehören und wie viel Geld dazu gehört. Schade, denke ich. Viele Gute Ideen haben es in dieser Stadt so schwer.

In der Pause tanzen vier Jungs Breakdance auf der Bühne. Ich setze mich erst etwas lustlos auf die Ränge. Doch die Teenager tanzen so eindrucksvoll, dass ich schnell mitklatsche. Der Jüngste sieht aus als wäre er erst 11 Jahre alt. Sie springen auf den Händen, drehen sich und springen Saltos. Nach dem Ende des Liedes ruft das Publikum nach einer Zugabe, die die Jungs auch nach kurzer Pause geben. Doch mitten im Lied fällt die Anlage aus. Die Zuschauer klatschen weiter, sogar mehrstimmig. Ein Zuschauer in der ersten Reihe ruft: „Hey, der Beat geht noch!“ und die Zugabe geht weiter. Toller Moment.

Katharina

Lieblingsplatz

Es ist nicht schwer, einen Lieblingsplatz im Junipark zu finden. Meinen teile ich wahrscheinlich mit den meisten der Besucher: Dort ist es windig, ein bisschen wackelig und die Aussicht ist unglaublich schön. „Kannst du bitte ein Foto von uns machen“ – das werde ich in der Viertel Stunde oben auf dem Junipark-Turm drei Mal gefragt. Ja, klar. Und so stellen sich drei verschiedene Pärchen vor die Tempelhofer Freiheit. Dass die Sonne von dort scheint und auf dem Foto nur zwei dunkle Gestalten zu erkennen sind, stört sie nicht. Doch bis auf die drei Paare hier oben ist es noch leer am zweiten Junipark-Tag.

Vereinzelt stehen zwei, drei Besucher unten an der Bar und die Tanzgruppe der Schlesischen27 macht sich für ihre Performance warm. Beim Bauworkshop arbeitet noch ein Mann mit Holz. Was er genau macht, kann ich von hier oben nicht erkennen, schließlich trennen uns 14 Meter und ich bin nicht ganz schwindelfrei. Also stützte ich die Hände auf das Geländer und schaue geradeaus in Richtung Tempelhofer Feld. Ein einzelner Kitesurfer versucht sein Glück, viele Berliner sind zu Fuß oder mit Hunden unterwegs. Immer wieder bleiben Fahrradfahrer stehen und schauen zum Junipark-Turm. Am meisten wundert die Menschen vielleicht das große Fragezeichen am Turm, welches etwas vorwurfsvoll Richtung Tempelhofer Freiheit blickt.

Dann steht eine junge Frau neben mir, nicht viel älter als ich. Sie zückt ihr Smartphone, fotografiert in Richtung Sonne und wir kommen ins Gespräch. Direkt gegenüber wohne sie und wollte mal nachschauen, was hier eigentlich los ist. Wochenlang habe sie gehört, wie es schepperte und das Gerüst entstand. Die Studentin holt das Junipark-Programm aus ihrer Tasche und geht die kommenden Tage durch. Sie möchte wiederkommen. Vielleicht begegnen wir uns noch einmal.

Langsam füllt sich viele Meter unter mir der Junipark, die Tanzgruppe hat schon die Musik aufgedreht. Reggae. Und dann, ganz plötzlich, bin ich allein auf dem Turm. Ich nehme mein Handy aus der Tasche und mache ein Foto. Berlin hat zwar keine Skyline. Aber ich denke, die braucht es auch nicht. Berlin hat einen Horizont.

Katharina